Alle Beiträge von hille

Vortrag über Leichte Sprache an der Volkshoch-Schule Wolfsburg

Eine Volkshoch-Schule ist ein Bildungs-Zentrum.
Für Jugendliche und Erwachsene.
An einer Volkshoch-Schule kann man Kurse besuchen.
Zum Beispiel: Man kann eine neue Sprache lernen.

Viele Städte haben eine Volkshoch-Schule.
Auch die Stadt Wolfsburg.
Die Volkshoch-Schule in Wolfsburg macht viele tolle Kurse.
Auch für Menschen mit Behinderungen.
Zum Beispiel den Kurs: Augen-Blick mal…!
Die Teilnehmer gehen zusammen ins Museum.
Und schauen sich Kunst-Werke an.
Dann denken sich die Teilnehmer Geschichten aus.
Über das, was sie gesehen haben.
Sie schreiben die Geschichten in ein Buch.

Die Volkshoch-Schule Wolfsburg hat ein Fest gefeiert.
Am Anfang des neuen Jahres 2015.
Die Leiterin der Volkshoch-Schule hat die Mitarbeiter eingeladen.
Mit dem Fest hat sie den Mitarbeitern danke gesagt.
Für das, was die Mitarbeiter im letzten Jahr alles geschafft haben.

Es gab Getränke und leckeres Essen.

Es gab auch tolle Musik von der Musik-Gruppe „The MIX“.
Das ist eine inklusive Musik-Gruppe.
Das heißt:
In der Musik-Gruppe spielen Menschen mit Behinderung.
Und Menschen ohne Behinderung.

Das Thema Inklusion ist der Volkshoch-Schule wichtig.
Inklusion heißt:
Alle dürfen überall mit-machen.
Von Anfang an.
Und bekommen die Hilfen, die sie brauchen.

Leichte Sprache ist eine Hilfe für Menschen mit Lern-Behinderung.
Darum hat die Volkshoch-Schule isitext zu dem Fest ein-geladen.

Anette Kemnitz-Zimmermann arbeitet für isitext.
Sie hat in einem Vortrag etwas über Leichte Sprache erzählt:

  • über die Geschichte von der Leichten Sprache
  • über Gesetze, in denen es um die Leichte Sprache geht
  • über die Regeln von der Leichten Sprache
  • über das Netzwerk Leichte Sprache

So konnten die Mitarbeiter der Volkshoch-Schule
etwas über Leichte Sprache lernen.
Das fanden die Mitarbeiter der Volkshoch-Schule gut.

zugangswerk-Projekt: Aktion Mensch fördert Prüferschulung

Genau so wichtig wie das Übersetzen von schweren Texten in Leichte Sprache ist das Prüfen der Texte in Leichter Sprache. Das Prüfen ist eine Aufgabe, die nur Menschen mit Lernschwierigkeiten selbst machen können. Sie sind die Expertinnen und Experten in eigener Sache und nur sie können beurteilen, ob ein Text oder ein Redebeitrag wirklich verständlich für sie ist. Deshalb ist es wichtig, dass es gut ausgebildete Prüfer_innen mit Lernschwierigkeiten gibt.

Das Ziel unseres von Aktion Mensch geförderten Projektes war es, Menschen mit Lernschwierigkeiten, die selbst schon Prüfer_innen für Leichte Sprache sind, als Dozent_innen für Prüfer-Schulungen auszubilden. Auf diese Weise können Dozent_innen mit und ohne Lernschwierigkeiten gemeinsam Prüfer-Schulungen durchführen.

An der Prüferschulung von „zugangswerk e. V.“ nahmen insgesamt acht Mitarbeiter_innen vom „Integral“, einer anerkannten Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Berlin-Friedrichshain, teil.

Die Schulung wurde durchgeführt von Ricarda Kluge (Übersetzerin für Leichte Sprache) im Tandem mit Anette Bourdon (Prüferin für Leichte Sprache bei „Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland e. V.“) und in Kooperation mit Anette Kemnitz-Zimmermann und Babette Kemnitz-Hille (Übersetzerinnen des Übersetzungsbüros für Leichte Sprache „isitext“ und Mitglieder von „zugangswerk e. V.“).

In der Prüferschulung lernten die acht Teilnehmer_innen die Regeln der Leichten Sprache und das Prüfen. Die Teilnehmer_innen beschäftigten sich mit Fragen wie: Wo ist Leichte Sprache wichtig? Was sind schwere Wörter? Wie kann ich anderen Menschen erklären, was Prüfer_innen für Leichte Sprache machen? Was mache ich, wenn es mir als Prüfer_in zu viel wird? Was tut mir gut? Ein Schulungstag beinhaltete das Thema „Mut haben“. Die Teilnehmer_innen übten in kleinen Gruppen zu sagen: „Stopp, das habe ich nicht verstanden!“ Oder: „Stopp, ich brauche eine Pause!“ Ein wichtiger Schwerpunkt lag beim praktischen Ausprobieren der verschiedenen Arten des Prüfens.

Besonders gut und hilfreich fanden die Teilnehmer_innen, dass die Prüferschulung von einer Expertin in eigener Sache im Tandem mit einer sehr erfahrenen Übersetzerin und Dozentin durchgeführt wurde. Anette Bourdon konnte die Schulungsinhalte in sehr guter Art und Weise vermitteln, da sie selbst schon seit mehreren Jahren als Prüferin bei „Mensch zuerst e.V.“ arbeitet.

Die Mitarbeiter_innen vom Integral erhielten für ihre Teilnahme an der Schulung zum Prüfer/zur Prüferin für Leichte Sprache ein Zertifikat. Inzwischen fanden insgesamt acht Treffen zur Nachbereitung der Schulungsinhalte und zum Üben statt.

Vielen Dank an Aktion Mensch!

Prüfergruppe mit Carsten Ablaß, Ricarda Kluge vom Netzwerk Leichte Sprache, Anette Bourdon von Mensch zuerst e. V. und Anette Kemnitz-Zimmermann von isitext.
Prüfergruppe mit Carsten Ablaß, Ricarda Kluge vom Netzwerk Leichte Sprache, Anette Bourdon von Mensch zuerst e. V. und Anette Kemnitz-Zimmermann von isitext.
Ein Teilnehmer vom Integral e. V., Anette Bourdon von Mensch zuerst e. V. und Ricarda Kluge vom Netzwerk Leichte Sprache.
Ein Teilnehmer vom Integral e. V., Anette Bourdon von Mensch zuerst e. V. und Ricarda Kluge vom Netzwerk Leichte Sprache.
Eine Teilnehmerin erhält ihr Zertifikat.
Eine Teilnehmerin erhält ihr Zertifikat.
Anette Kemnitz-Zimmermann von isitext dankt Anette Bourdon von Mensch zuerst e. V.
Anette Kemnitz-Zimmermann von isitext dankt Anette Bourdon von Mensch zuerst e. V.